Museumsverein

burgmuseumsverein_jhv2016_020_bog_ztg_00_150316_wMuseumsverein – alt und neu

Große Veränderungen beim Förderverein Burgmuseum: Nach zwölf Jahren als Vorsitzender trat Werner Lang von seinem Amt zurück. Lang erinnerte sich, dass die Idee, in den leerstehenden Räumen in der Burg Mitterfels ein Museum einzurichten, vor 34 Jahren im Bierzelt in Scheibelsgrub entstanden ist.
Mit dabei der Sammler und spätere Leiter des Museums Sepp Brembeck. Bis heute sei das Burgmuseum eine wichtige kulturelle Einrichtung in der Marktgemeinde, sagte Lang. Veranstaltungen wie die Kunstausstellung Haimerl, die Krippenausstellung in der Adventszeit, der Hoagarten des OGV und Autorenlesungen im Burgstüberl hätten viele Menschen angezogen. Nicht zu vergessen als Anziehungspunkt die originale Einrichtung der alten Sankt Georgsapotheke.
Ein ehrenamtliches Team mache zu den Öffnungszeiten in den Sommermonaten Museumsdienst. Auch Bürgermeister Heinrich Stenzel sprach die Veranstaltungen im Burgstüberl an und dankte Lang sowie seiner Vorstandschaft für den nicht immer leichten Dienst. Elisabeth Eberhardt legte den Kassenbericht vor. Der Museumsverein hat zurzeit 32 Mitglieder.
Dank bester Vorbereitung verliefen die Neuwahlen reibungslos. Einstimmig gewählt wurden Elisabeth Vogl als Vorsitzende, Wolfgang Hammer als Stellvertreter, Vertreter der Familie Brembeck bleibt Heribert Lehner, Schriftführerin ist weiter Bertl Waas und neue Kassenwartin ist Christa Lang. Als Beisitzer wurden bestimmt Fritz Binder und Elisabeth Eberhardt, Kassenprüferinnen bleiben Gerda Leiderer und Maria Birkeneder. Mit dem Vorsitz des Museumsvereins erfülle sie eine Verpflichtung gegenüber dem inzwischen gestorbenen Sepp Brembeck, den sie seit Jahren kenne und schätze, meinte Elisabeth Vogl, die von Beruf Historikerin ist. „Der Vorsitz ist für mich eine Ehrenaufgabe“. Mit dem einstimmigen Einverständnis ihrer Vorstandschaft ernannte Vogl ihren Vorgänger Werner Lang zum Ehrenvorsitzenden des Burgmuseumsvereins. Elisabeth Eberhardt wurde für zwölf Jahre als Schatzmeisterin gedankt.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit werde einmal die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen wie dem Arbeitskreis Heimatgeschichte, dem Förderverein Historische Hien-Sölde, dem Bayerischen Waldverein oder dem OGV sein, kündigte Vogl an. Auch werde die Tradition der Autorenlesungen und Vorträge mit begleitender Musik fortgesetzt. Einige Veranstaltungen stehen schon fest: zum Internationalen Museumstag am 22. Mai wird das Museum ohnehin geöffnet sein; zum Tag des Offenen Denkmals im September wird sich das Museum samt Burganlage mit der Hien-Sölde der Öffentlichkeit präsentieren. Im Herbst ist eine Sonderausstellung vorhandener Exponate zur „Kultur des Todes im Bayerischen Wald“ geplant, auch an einen Vortrag über die beiden „Totentänze“ in Straubing und Haselbach ist gedacht. Die sehr erfolgreiche Krippenausstellung werde in der Adventszeit wieder stattfinden, so Vogl.
Und noch eine große Veranstaltung im Museum: Die weithin bekannte Mitterfelser Kunstausstellung wird in diesem Jahr in das Burgmuseum verlegt – 30. September bis 23. Oktober. Moderne Kunst in alten Räumen werde sich auf interessante Weise aneinander reiben, meinte Sigrun Baumann, Vorsitzende des Kulturvereins.

Quelle: Elisabeth Röhn, in: Bogener Zeitung vom 15. März 2016

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